Tag der Ehre 2011 in Budapest PDF Nyomtatás E-mail
Írta: Administrator   
2011. február 17. csütörtök, 14:08

 

 

Der Einladung unserer ungarischen Kampfgefährten der „Nationalrevolutionären Partei Ungarns” (www.nfp.hu) folgend, fuhr am 12. Februar 2011 ein ganzer Bus mit nationalen Aktivistinnen und Aktivisten, von Nürnberg aus, zu der Gedenkveranstaltung „Tag der Ehre” nach Budapest. Organisiert wurde die Fahrt von den „Freien Nationalisten Erlangen-Höchstadt”. Hintergrund der Veranstaltung ist das Gedenken an die Belagerung Budapests durch die Rote Armee.

Ganze 102 Tage, bis zum Februar 1945, hielten ungarische Truppen, paramilitärische Einheiten der Pfeilkreuzler-Bewegung, deutsche Wehrmacht und Waffen-SS in einem heldenhaften Abwehrkampf den anstürmenden roten Horden des Bolschewismus stand. In den Reihen der Waffen-SS kämpften damals auch mehrere europäische Freiwillige. Gemeinsam verteidigten sie unter hohem Blutzoll die Donaumetropole mit dem Wissen, daß jeder Tag, der Stalins und Ilja Ehrenburgs Soldateska vom Westen fernhielt, vielen Menschen die Geißel der sowjetischen Unterdrückung ersparte. Bereits am frühen Samstagmorgen in Budapest angekommen, wollten die anreisenden deutschen Nationalisten den größten Soldatenfriedhof Ungarns in Budaörs besuchen, um den Toten ungarischen und dort begrabenen Waffen-SS-Angehörigen ihre Ehrerbietung zu bekunden. Dies wurde jedoch durch Polizeieinheiten verhindert. Der Soldatenfriedhof wurde abgesperrt und auf Rückfrage, warum man zu den Grabstätten keinen Zugang erhielt, bekam man zur Antwort, daß aus „technischen Problemen” die Kriegerstätte von Freitag bis Sonntag geschlossen sei. Diese fadenscheinige Begründung machte der nationalen Reisegruppe schnell klar, daß die Repressionen des ungarischen Staatsapparates wohl an diesem Tag hier nur ihren Anfang nahmen. Als man dann weiter zu dem Heldenplatz in die Budapester Innenstadt fuhr, wurde die Vermutung Gewissheit. Die geplante Demonstration wurde wieder einmal willkürlich verboten. Die Busgemeinschaft wurde nach dem Aussteigen von Bereitschaftspolizisten eingekesselt und langwierig die Personalien kontrolliert.

„Gastfreundschaft” nach Fidesz-Art

Etwa die Hälfte der mitfahrenden Nationalisten konnte sich jedoch der Polizeikontrolle entziehen. Verfolgt wurden sie von Zivilfahndern der dortigen Geheimdienste. In einem Supermarkt wurden dann auch die versprengten Reste eingefangen und ebenfalls Kontrollen unterzogen. Danach konnte man sich mehrere Stunden in der Innenstadt unter den Argusaugen der repressiven Staatsmacht bewegen. Immer wieder kam es zu schikanösen Doppelkontrollen. Da für die Innenstadt ein Veranstaltungsverbot ausgesprochen wurde, ging dann die Meldung heraus, daß im Norden Budapests auf einem Privatgelände zumindest eine stationäre Gedenkveranstaltung stattfinden würde. Dort angekommen sammelten sich schnell so über 300 vaterländische Ungarn, Deutsche, Tschechen und Nationalgesinnte aus zahlreichen anderen europäischen Ländern. Als die deutsche Busformation mit Fahnen und Transparenten Einzug auf das Privatgelände halten wollte, stellten sich ihnen Bereitschaftspolizisten des repressiven ungarischen Systems erneut entgegen. An den Straßenrand gedrängt wurden wiederholt die Personalien kontrolliert. Immer mehr Systemknechte in Uniform wurden aufgefahren. Eine Hundestaffel zog man ebenfalls hinzu. Ein ganzer Bus weiterer Bereitschaftspolizei trat auf die Bühne und wollte nochmalig die Personalien der deutschen Teilnehmer kontrollieren. Diese befanden sich jedoch bereits noch in der vorherigen Kontrolle. Die auf Repression gebürsteten Systembüttel wurden ihrem eigenen Chaos nicht mehr Herr. Selbst in den umliegenden Gastwirtschaften wurden Gäste, wie die Bedienungen willkürlich kontrolliert. Damit stellte man sich selbst das beste Zeugnis eines verbrecherischen Verfolgungsapparates aus. Nach etwa einer Stunde wurden die Ausweise zurückgegeben und die deutschen Aktivisten erhielten endlich Zugang zu dem Privatgelände.

Die Veranstaltung „Tag der Ehre” konnte beginnen. In zahlreichen Beiträgen, u. a. von dem NFP-Vorsitzenden Tamás Szabo und Tony Gentsch, als Vertreter des „Freien Netz Süd”, wurde die alte Waffenbrüderschaft zwischen Deutschen und Ungarn beschworen.

Tamás Szabo, Vorsitzender der NFP

Der heldenhafte Kampf am Burgberg Budapests 1945 wurde in verschiedenen Facetten beleuchtet und die Dankbarkeit gegenüber den Helden von damals zahlreich bekundet. Neben vielen anderen, wurde auch ein Kranz des „Deutsch-Ungarischen Freundeskreis”, sowie vom „Freien Netz Süd” an den Gedenkkreuzen mit Stahlhelm niedergelegt. Eine Gedenkminute und das Abspielen der deutschen wie ungarischen Nationalhymne rundete die Veranstaltung würdevoll ab. Die Reden, Lieder und das Totengedenken waren überall in dem nördlichen Stadtteil Budapest zu hören, zahlreiche Zaungäste verfolgten die Beiträge von außen. So wurde aus dieser Veranstaltung doch noch eine öffentliche Manifestation unseres Anliegens.

Nach der Veranstaltung nahmen zahlreiche Teilnehmer an einem Gedenkkonzert etwa 60 Kilometer nördlich von Budapest teil. Natürlich wieder mit sinnloser Polizeibegleitung. Hier konnten die alten Bande der Freundschaft erneuert werden und neue Kontakte ungezwungen entstehen. Gegen 5 Uhr morgens machten sich dann wieder die nationalen Aktivisten aus Deutschland auf die Heimreise. Außer einer obligatorischen Grenzkontrolle, die es eigentlich an der Grenze gar nicht mehr gibt, gab es keinerlei Zwischenfälle mehr. Resümierend muß man feststellen, daß unter der rechtskonservativen Fidesz-Regierung in Ungarn der Versuch unternommen wird, mit schikanösen Polizeirepressionen das berechtigte Gedenken an die Helden von Budapest zu unterdrücken. Selbst unter den Kommunisten konnte man in der Vergangenheit in Ungarn öffentliche Gedenkmärsche abhalten. Offensichtlich sieht die Orbán-Regierung in den aufstrebenden nationalrevolutionären Kräften Ungarns eine erhebliche Konkurrenz. Nicht anders lassen sich die inflationären Polizeieinsätze und willkürlichen Demonstrationsverbote erklären. Die ungarische Bewegung wird nun wohl einige Anstrengungen unternehmen müssen, mit neuen alternativen Aktionsformen und Rechtskämpfen der freiheitsfeindlichen Verbotspraxis der Fidesz-Regierung entgegen zu arbeiten. Die dort herrschende Praxis ist auch ein Zeichen für die weitere Nivellierung der Bekämpfung nationalistischer Strömungen in Europa. Die zunehmende Meinungsdiktatur, die man in Deutschland seit Jahren schon kennt, hält auch hier im Lande Árpáds immer weiter ungeniert Einzug. Die Anbiederung an den pro-zionistischen Klüngel der EU-Diktatur spiegelt sich in dem geschilderten Polizeiszenario eindrucksvoll wieder. Dieser Entwicklung kann man nur mit noch stärkerem Widerstand begegnen. Für uns Deutsche, die es noch sein wollen, steht zumindest die Entscheidung fest, die ungarischen Nationalrevolutionäre auch in Zukunft durch gemeinsame Aktionen weiterhin zu unterstützen.

http://www.freies-netz-sued.net/